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NW Blitz KW41 / 14.10.21

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Dorfgschichtä

Dorfgschichtä ENNETBÜRGEN ATTRAKTIV – MODERN – WOHNLICH UND LÄNDLICH Umgangssprachlich oder auch ganz unkonventionell ausgedrückt hört man dann und wann: «Mier am Birgä» oder «Bi eys am Birgä». Man kann es drehen wie man will, das stattliche Dorf am Südhang vom Bürgenstock ist wahrlich ein Paradies. Ennetbürgen, mit seinen 933 ha, hat eine überschaubare Grösse, birgt eine sehr gute Struktur in sich und ist im Laufe der Jahre zu einer modernen Gemeinde gewachsen. Fast 5’000 Einwohner fühlen sich dank eines intakten Dorflebens glücklich und sind zufrieden. DIE ENTSTEHUNG VON ENNETBÜRGEN Geschichtsbüchern ist zu entnehmen, dass die «Bergleute vom Bürgen» vermutlich die Vorgänger der heutigen Genossenkorporation sind. Sie waren es, die bis 1850 das ganze Zusammenleben in Ennetbürgen organisierten und dazumal die 1. Gemeindeversammlung einberufen haben. Da die Kompetenzen von damals, welche an den Gemeinderat gingen, nicht so gross waren, wollten die Einheimischen möglichst viel in ihren Händen behalten. Die Handhabung der Zuständigkeit einer Körperschaft für fast alle Belange des öffentlichen Lebens von damals war sicher praktisch. Was für viele Zeitgenossen der heutigen Zeit Wunschdenken ist, würde nicht der Realität entsprechen. Denn durch die Annahme der Bundesverfassung von 1848, die eine Anpassung der Nidwaldner Kantonsverfassung nach sich zog, musste das Ausüben politischer Rechte allen Einwohnern und nicht nur den Genossenbürgern zugestanden werden. In der Folge ist eine neue Institution mit der Bezeichnung Bezirksgemeinde geschaffen worden. Daraus erfolgte 1965 die Umbenennung in Politische Gemeinde. ENNETBÜRGEN UND SEIN NAME Umfangreiche Recherchen ergeben, dass Ennetbürgen eine sehr junge Namensform ist, die erst anfangs 19. Jahrhundert zutage tritt. Ob Ennetbürgen auf «änner» oder «ännet» gründet, kann kaum eindeutig festgelegt werden. Weitere Varianten könnten sein, dass dieses Gebiet jenseits des Aawassers von Buochs aus gesehen, wozu diese Gemeinde ursprünglich gehörte, gemeint sein könnte. Würde der Name Obbürgen in Betracht gezogen, so könnte das sich gegen die Nas hinziehende Gelände vom Bürgenberg das Motiv für Ennet-/ Enner- abgegeben haben. Zu guter Letzt sei festgehalten, dass die Einheimischen den vollen Namen Ennetbürgen selten bis nie anwenden. Sie wohnen «am Birgä». Für die übrigen Kantonseinwohner sind: «am Birgä unnä», «a Birgä durä» oder «am Birgä änä» gebräuchlich. WAPPEN Das rote Ennetbürger Wappen zeigt einen knorrigen, weissen T-förmigen Stab, der zwei goldene Glocken an beiden Seiten trägt. Darüber befindet sich eine goldene, lachende Sonne, die mit dem linken Auge zwinkert. Der Stab stellt das Kreuz des St. Antonius dar, der als Kirchenpatron gilt. Die zwinkernde und lächelnde Sonne weist auf den sonnigen Südhang hin, der Ennetbürgen zur sonnenreichsten Gemeinde in Nidwalden macht. Das Wappen besteht seit 1894. LUZERN SCHWYZ Hergiswil Stansstad Ennetbürgen Stans Buochs Ennetmoos Oberdorf Beckenried Emmetten Seelisberg Dallenwil Wolfenschiessen OBWALDEN ENGELBERG URI BERN

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