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NW Blitz KW39 / 30.09.21

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IN DER BUOCHSER BUCHT

IN DER BUOCHSER BUCHT GELINGT EIN PADDELFEST Die sechste Austragung des Vierwaldstättersee Kanu-Marathon sorgt gleich beim Start für ein kleines Spektakel. Danach reisst die Stimmung nicht ab – auch aufgrund einer Buochser Band. Das Starthorn ertönt – von da an fällt es schwer, beim Buochser Hafen die Übersicht zu behalten. Über Hundert Kajaks, SUP und Kanus legten am Samstagmorgen, 25. September, gleichzeitig los für die Halb- respektive Marathondistanz. Wenige Sekunden nach dem Start des Vierwaldstättersee Kanu-Marathon ruft im Getümmel ein Paddler «Achtung», einen Moment später stösst er bei einem Tempo von knapp 20 Kilometern pro Stunde mit einem Kontrahenten zusammen. Das Geräusch vom Karbon der Paddel und Boote, das aufeinanderprallt, ist im ganzen Feld zu hören. Danach steht ein Kajak quer, rund zehn nachfolgende Boote verwickeln sich dabei in die Kollision. Ein Teilnehmer in einem schmalen Rennkajak kentert. Das bleibt die einzige brenzlige Situation am letzten Samstag. Fast schon etwas unerwartet: «Ich hätte gedacht, dass der Zieleinlauf nicht so reibungslos abläuft», sagte der Stuttgarter Henning Müller nach dem Rennen. Er startete im mit 50 Startern stark besetzten Feld der Kajakherren über 21 Kilometer und wurde schliesslich Dritter. Der Grund für seine Skepsis war eine Neuerung, die sich die Organisatoren für die sechste Austragung einfallen liessen. Das Ziel wurde neu ans Land verlegt, gleich bei der Buochser Hafenmole. Einige Kanuten sorgten sich im Vorfeld um ihre Boote, da sie übermüdet und unter Zeitdruck aussteigen und 20 Meter ins Ziel rennen mussten. Wie sich herausstellte, war diese Sorge unbegründet. Stürze oder Materialschäden gab es keine. Dafür konnten die zahlreichen Zuschauer gleich neben der Festwirtschaft den Zieleinlauf verfolgen. ZWEI NIDWALDNER SIEGE Gewonnen wurde die Halbmarathon- Kategorie im Kajak überlegen vom 32-jährigen Fabio Wyss, ein in Buochs aufgewachsener Kanute. Dies bedeutete den einzigen Sieg für den organisierenden Kanuclub Nidwalden. Einige heimische Athleten verzichteten aufgrund der laufenden internationalen Saison im Kanuwildwasser. So fehlte etwa die Buochserin Hannah Müller, welche an der Wildwasser-WM in Bratislava weilte. Einen zweiten Heimsieg gab es aus Nidwaldner Sicht dennoch zu bejubeln: Der Hergiswiler Roger Gruetter siegte mit einer guten Minute Vorsprung in der immer stärker werdenen Konkurrenz der Stand-up-Paddler. Gut 1’500 Kilometer trainiert der Vereinslose jährlich auf dem Vierwaldstättersee. Am Samstag schwärmte er von den nahezu perfekten Paddelbedingungen: «Da kein Wind blies und fast kein Wellengang herrschte, konnten wir mit den SUP schnelle Zeiten aufstellen.» QUEEN FÜR PADDELKÖNIG Das Wetter mit spätsommerlichen Temperaturen lobte auch OK-Chef Reto Wyss. «Wir wurden entschädigt für das letzte Jahr, als wir wegen einer Sturmwarnung absagen mussten.» Dies lockte Kanuten aus der ganzen Schweiz und dem benachbarten Ausland an. Mit 150 Teilnehmenden konnten Werte wie vor der Pandemie erreicht werden. Übertroffen gegenüber früheren Austragungen wurde aus Sicht von Rennleiter Wyss die Stimmung. Die Buochser Swiss Powerbrass Band untermalte den Anlass musikalisch. Als der Friedrichshafener Gernot Willscheid nach 42 strapaziösen Kilometern als erster Marathonfahrer das Ziel erreichte, ertönte passend das Lied «We will rock you» in einer Blasmusikinterpretation. Pressebericht Weitere Infos, die diesjährige Rangliste sowie die Ranglisten der vergangenen Jahre finden Sie unter www.kanu-marathon.ch Landziel mit Swiss Powerbrass Band Roger Gruetter

Vom Schreinerlehrling zum CNC-Maschinist. Gefordert und gefördert seit 2017: Sebastian Brügger, Ennetbürgen. www.frank-tueren.ch/jobs

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