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NW Blitz KW31 : 2.08.19

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Sommer geniessen

Sommer geniessen WERTVOLLE WÄLDER IN NIDWALDEN Nutz- und Schutzwald, Urwald, Sonder- und Naturwaldreservat – ein wahrer Begriffs-Dschungel, lässt uns den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. IST EIN NATURWALDRESERVAT GLEICHZUSETZEN MIT EINEM SCHUTZWALD? «Nein,», sagt Rudolf Günter, Oberförster des Nidwaldner Amts für Wald und Energie. «Als Schutzwald bezeichnet man einen Wald, der Siedlungen oder Strassen vor Lawinen, Steinschlag, Rutschungen schützt. Schutzwälder sind in Nidwalden mit 60% der Waldfläche am wichtigsten und weitesten verbreitet. Daneben gibt es aber auch Wälder, in denen ungestörte Naturprozesse Vorrang haben sollen.» URWÄLDER IN DER SCHWEIZ Wälder, die nie nennenswert durch den Menschen beeinflusst worden sind, gibt es gesamtschweizerisch drei (Graubünden, Wallis, Schwyz). UNTERSCHIED SONDERWALD- UND NATURWALD RESERVATE Rudolf Günter erklärt: «In den Sonderwaldreservaten dürfen zur Erhaltung 1. Greifen Sie zum Smartphone 2. Scannen Sie dieses Bild mit dem Watch This!-Logo 3. Entdecke ein spannendes Video durch den Urwald im Muotathal. Kostenloser App Download via Smartphone auf www.watch-this.ch von Lebensräumen der Pflanzen und Tiere Eingriffe ausgeführt werden. In den Naturwaldreservaten hingegen wird auf jegliche Bewirtschaftung verzichtet. Abgestorbene oder umgefallene Bäume bleiben stehen oder liegen. Sie sind eine wichtige Lebensgrundlage für Käfer, Vögel, Säugetiere, Pilze und Flechten.» So bietet das Naturwaldreservat Lopper das artenreichste Reptilienvorkommen Nidwaldens. Vier gefährdete Schmetterlingsarten, seltene Käferarten und Orchideen sind ebenfalls in diesem Reservat beheimatet. 10% DER WALDFLÄCHE NIDWALDENS SOLLEN BIS 2030 WALDRESERVAT SEIN In Nidwalden gibt es 12 Waldreservate. Mit 111 Hektaren ist die Untere Nas in Ennetbürgen das grösste Naturwaldreservat. Sie machen heute 7% der Gesamtwaldfläche aus. Bis 2030 sollen weitere hinzukommen, um einen Zielwert von rund 10% zu erreichen. Rudolf Günter sagt: «Waldreservate sind ein gutes Instrument, um die biologische Vielfalt zu erhalten und zu fördern. Für Wanderer, Pilzsammler oder Jäger gibt es keine Einschränkungen». Halten wir Sorge zu unserer Natur und lassen wir Wildnis gezielt zu. Regula Aeppli-Fankhauser

Sommer geniessen EIN BLONDES FÜR ZWISCHENDURCH… …ist gut für’s Gemüt! DEBORAH LIEM Restaurationsfachfrau Dorfplatz 1 · 6370 Stans · 041 619 10 10 · info@engelstans.ch · engelstans.ch