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NW Blitz KW06 / 11.02.21

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BEGGO-SCHRÄNZER

BEGGO-SCHRÄNZER BECKENRIED «Angesichts der aktuellen Situation sind wir traurig, freuen uns aber umso mehr auf das kommende Jahr mit allem, was es für uns Fasnächtler mit sich bringt: Proben, Treffen, Planen der Fasnacht 2022 usw. Vor der Verschärfung der Massnahmen hatten wir intern unsere Programme für die Fasnachtswoche geplant, die jetzt aber ins Wasser fallen… Eine coronakonforme Fasnacht gibt es bei uns nicht; es ist einfach schwierig etwas zu planen. Wir werden aber sicher – sobald dies wieder möglich ist – unter dem Jahr mehr miteinander unternehmen, wie z.B. einen Ski-Tag oder Ähnliches organisieren.» Gefragt nach Positivem an der aktuellen Situation, sind sich die Beggo-Schränzer einig: «Auf jeden Fall den schönen Winter auf den Bergen geniessen.» So trifft man dann auch viele von ihnen am Wochenende auf der Ski-Piste an, denn wenn Anlässe ausfallen, hat man bekanntlich wiederum Zeit für anderes. «Wir hoffen, dass im Jahr 2022 die Fasnacht wieder normal stattfinden kann. Spezielles haben wir bisher noch nicht geplant.» Der Fahrplan der Beggo-Schränzer für eine gelungene Fasnacht light lautet wie folgt: 1. Kostüm anziehen 2. Bier öffnen 3. Youtube Beggo-Schränzer Abspielen 4. Geniessen Die Beggo-Schränzer sind gerne auf den Bergen – aktuell eher auf den Ski Danke, Präsident Jan Käslin! BIRGER FÄGER ENNETBÜRGEN «Grundsätzlich sind wir enttäuscht und traurig, dass die diesjährige Fasnacht nicht wie gewohnt stattfinden kann. Vor allem die Neumitglieder – bei uns «Erstmäuchä» genannt – können dieses Jahr leider nicht vom abenteuerlichen Vereinsleben profitieren. Im Gegensatz dazu sind langjährige Mitglieder sicher nicht abgeneigt, einmal eine Zwangspause einzulegen. Die Guuggenmusik lebt von ihren Anlässen sowie dem Besuch von Anlässen, was leider seit letztem Herbst nicht mehr möglich ist. Unser Oktoberfest in Ennetbürgen, welches jährlich 2’000 Besucher anlockt sowie andere Anlässe wie Gesamtproben konnten nicht durchgeführt werden. Glücklicherweise konnten wir jedoch die Registerproben dank Schutzkonzept weiterhin durchführen. ‘Fasnacht Light‘ konnten wir im November und Dezember erleben. Dazu haben wir unser Guuggenlokal regelkonform eingezäunt. Zehn Mitglieder durften auf je zwei Quadratmetern eine interne Fasnachtseröffnung erleben, inklusive Guug gensound. Durch mehrmaliges Durchführen konnte so jedes Mitglied davon profitieren. Eine offizielle Fasnachtswoche ab SCHMUDO kann mit 27 Mitgliedern leider nicht durchgeführt werden. Auch wenn wir bis zum Schluss hofften, unser Alternativprogramm durchführen zu können. Mit maximal fünf Leuten im Bereich Kultur sind unsere Hände gebunden. Unsere Mitglieder sind kreativ und werden in Fünfer-Gruppen ihre eigene Fasnacht inoffiziell durchführen. In einem Fasnachtsverein zu sein bedeutet viel freiwillige Arbeit. Durch Corona konnte diese Zeit nun in andere oder sogar neue Hobbys investiert werden, was für viele sicher auch mal schön ist. Vereinzelte Mitglieder sind auch mal froh, an einem Sonntag entspannt und ohne Kopfschmerzen aus dem Bett zu steigen! Die neue Freiheit nutzt jeder individuell: Einige machen Skitouren, andere Fitness, manche treffen sich zu Spieleabenden. Da geht es uns ähnlich wie allen anderen Schweizerinnen und Schweizern. Ausserdem haben wir diese Zeit auch genutzt, um unser Guuggenlokal auszumisten. Am 17. April 2021 starten wir in unser 45. Vereinsjahr, welches wir gerne mit einem Jubiläumsfest am 15. Januar 2022 zelebrieren, für das wir bereits jetzt am Planen sind. Wir sind zuversichtlich, dass dieses Fest durchgeführt werden kann und wir in alter Manier unseren Geburtstag feiern können. Unser Tipp an euch: SEID KREATIV. Schnappt euch eure vier besten Freunde (wenn zu dem Zeitpunkt möglich) und feiert auf eure Art und Weise. Schmückt euer Wohnzimmer, verkleidet euch und stosst auf eure interne Fasnacht an. Auch wenn wir stark eingeschränkt sind, ist es immer noch möglich, gewisse Dinge durchzuführen und das Beste aus der Situation zu machen.» Danke, Präsident Marco Trüssel! Die Birgefäger erleben in Fünfer-Gruppen und somit coronakonform die Fasnachtseröffnung

Fasnacht 2021 CHATZÄMUISIG SEELISBERG «Wir sind traurig, dass die Fasnacht 2021 gestrichen ist. Aber wir verstehen das und freuen uns heute schon auf die Fasnacht 2022. Wir selber haben in diesem Jahr keinen Anlass geplant. Warum auch? Man konnte ja schon früh absehen, dass dies in diesem Jahr nicht möglich ist. Aber wir hätten sicher an allen Anlässen der Gross-Grinden-Zunft gespielt, wie GV, Dorffasnacht und Umzug. Was das Vereinsleben betrifft, finden wir es natürlich schade, dass wir einige von uns länger nicht persönlich sehen. Vieles fällt aus. Das setzt wiederum Kapazitäten frei. Wie nutzt ihr die Zeit des Lockdowns? «Wie unsere Vereinsmitglieder die freie Zeit nutzen, kann ich nicht beantworten. Ich von meiner Seite her gehe viel in die Natur, um in dieser schwierigen Zeit Energie zu tanken.» Letztes Jahr hofften wir auf 2021, jetzt auf 2022… Habt ihr bereits Pläne für die nächste Fasnacht? «Wir nehmen es vorab. Wenn im 2022 wiederum keine Fasnacht stattfinden kann, dann müssen wir das akzeptieren. Denn die Gesundheit steht an erster Stelle. Und nur etwas erzwingen bringt mir und dir nichts. Wir in Seelisberg (Gross-Grinden-Zunft) haben dieses Jahr die Bewohner aufgefordert, vor ihrem Haus ein «Maschgrad» aufzustellen, um die Fasnacht 2021 doch ein wenig zu leben. Ich finde das super; jeder Fasnächtler sollte zuhause einen ‘Maschgrad‘ machen und vor das Haus oder auf den Balkon stellen. Oder einfach ein paar Luftschlangen aufhängen, um ein bisschen fasnächtliche Stimmung zu verbreiten. Und was für mich ganz wichtig ist: d’Fasnacht im Härzä tragä!» Danke, Präsident Thomas Gisler! Positives abgewinnen ist eher schwierig. Doch eines ist klar: Ohne fasnächtliche Anlässe kann einiges an Geld gespart werden.» Gruppe mit Zunftmeisterpaar Daniela und Roland Aschwanden-Moser, Volligen (vorne Mitte) CHATZEMUISIG BUOCHS Corona-Krise, Kontaktverbot, Veranstaltungsstopp… Keine einfache Zeit für Fasnächtler. Wie ist die allgemeine Stimmung bei euch? Und was bedeutet es konkret für euer Vereinsleben? «Die Stimmung ist nicht so gut, aber wir halten zusammen und machen das Beste daraus. Das Vereinsleben ist schwierig geworden und man hat fast keinen persönlichen Kontakt mehr zu den Vereinsmitgliedern. Wir haben alle Anlässe vorerst abgesagt. Wir planen auch nichts; die Gesundheit geht vor. Was wir der aktuellen Situation Positives abgewinnen? Das einzige Positive ist, dass man viel Geld spart. Die Zeit des Lockdowns nutzen wir, indem wir endlich Arbeiten erledigen, die man immer vor sich hergeschoben hat. Und natürlich verbringen wir viel Zeit mit unseren Familien. Für 2022 planen wir wieder eine normale Fasnacht. Und hoffen, dass es wieder einer dieser unvergesslichen Momente sein wird. Unser Tipp für die Fasnacht in Corona-Zeiten: Die ganze Wohnung bis zum Türrahmen mit Konfetti füllen und lautstark Guggenmusik hören!» Danke, Tourenmanager Luca Barmettler! Schöne schräge Töne beim Chatzezirkus der Chatzemuisig Buochs

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