Aufrufe
vor 11 Monaten

NW Blitz KW04 / 28.01.21

Gratis- Anzeiger; wöchentlich in alle Haushalte von Nidwalden

COVID-19-IMPFUNG

COVID-19-IMPFUNG VERLÄUFT IN NIDWALDEN BISLANG PLANGEMÄSS Bei der Covid-19-Impfaktion werden derzeit über 75-Jährige, die nicht in einem Alters- und Pflegeheim wohnen, sowie Personen mit chronischen Vorerkrankungen geimpft. Bisher sind 4000 Impfdosen in Nidwalden eingetroffen. Ein beträchtlicher Teil wurde verabreicht, die restliche Menge ist für die 2. Impfung reserviert, mit der in dieser Woche begonnen worden ist. Die Covid-19-Impfaktion ist im Kanton Nidwalden bisher plangemäss verlaufen. Impfwillige Bewohnerinnen und Bewohner aller Alters- und Pflegeheime haben eine erste Impfung erhalten. Die Zielgruppe mit dem höchsten Anteil an Risikopersonen wurde in Zusammenarbeit mit Ärzten direkt vor Ort ein erstes Mal geimpft. «Es haben sich rund 80 Prozent der Betagten dafür entschieden, sich gegen das Coronavirus zu impfen. Dies ist ein erfreulicher Wert», hält Gesundheits- und Sozialdirektorin Michèle Blöchliger fest. Unterdessen werden auch in den Arztpraxen heitspersonals fortgesetzt, sodass das Kontingent an Impfdosen sinnvoll eingesetzt werden kann. In den nächsten zwei bis vier Wochen ist allerdings eine Verzögerung bei der Impfaktion zu erwarten. Aufgrund von Anpassungen in einem Produktionswerk von Pfizer/BioNTech – einem Hersteller von mittlerweile zwei zugelassenen Impfstoffen in der Schweiz – dürften kurzfristige Lieferengpässe auftreten. Bisher sind im Kanton Nidwalden rund 4000 Impfdosen eingetroffen. Davon ist ein beträchtlicher Teil verabreicht worden, die restliche Menge ist für die 2. Impfung bei Betagten reserviert, mit der in dieser Woche begonnen worden ist. Sobald alle impfwilligen Personen über 75 oder mit Vorerkrankungen mit einer ersten Impfung bedient werden konnten, kommen über 65-Jährige als nächstes in der Impfstrategie des Kantons Nidwalden, die sich an jene des Bundes anlehnt, an die Reihe. Das Tempo der Impfaktion ist stark von der Bund vorgegeben und richten sich nach der Einwohnerzahl und der demografischen Struktur. In Nidwalden leben rund 4000 Personen, die über 75 sind. Weitere rund 5000 Einwohnerinnen und Einwohner sind zwischen 65 und 74 Jahre alt. Werden unter 16-Jährige und Schwangere, die nicht geimpft werden sollen, von der Einwohnerzahl abgezogen, verbleiben rund 36’500 Personen in Nidwalden, die sich impfen lassen könnten. «Selbstverständlich hoffen wir, dass die Impfmotivation in der Bevölkerung möglichst hoch sein wird, sodass – je nach Verfügbarkeit der Impfstoffe – bald eine Herdenimmunität erreicht wird und gesamtschweizerisch Lockerungen der Covid-19-Massnahmen in Betracht gezogen werden können», so Michèle Blöchliger. Kantonsarzt Peter Gürber ergänzt: «Eine Impfung entbindet zurzeit nicht von den gängigen Hygieneund Verhaltensregeln. Es ist bisher wissenschaftlich nicht erwiesen, dass geimpfte Personen das Virus nicht Personen über 75 Jahre oder mit Verfügbarkeit der Impfstoffe abhän- weitergeben können. Es ist also auch Raster chronischen Covid-19-Impfung Vorerkrankungen geimpft. im gig, Kanton auf die Nidwalden der Kanton keinen Einfluss trotz Impfung weiterhin Vorsicht Das Parallel Raster wird wird die laufend Impfung aktualisiert. des Gesund- Schauen Sie hat. regelmässig Die Kontingente vorbei, um neuste sind durch Informationen den gefragt.» zu erhalten, ob und wie Sie sich für eine Impfung anmelden können. Reihenfolge Zielgruppe 1 Betagte in Alters- und Pflegeheimen 2 Über 75-Jährige und Personen mit Vorerkrankungen Status Start der Impfung seit Dezember 2020 3 Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt seit Januar 2021 4 Personen zwischen 65 und 74 Jahren 5 6 7 8 Betreuungspersonals von besonders gefährdeten Personen Enge Kontakte von besonders gefährdeten Personen (Angehörige/Haushaltsmitglieder) Erwachsene in Gemeinschaftseinrichtungen mit erhöhtem Ausbruchsrisiko Erwachsene ab 16 Jahren (bei Kindern und Schwangeren ist keine Impfung vorgesehen) Über wen läuft die Impfung? Hausärzte impfen in den Heimen Wie kann man sich anmelden? Impfung läuft über Heimleitungen und Hausärzte seit Januar 2021 Hausärzte über den Hausarzt Einrichtungen, in denen Personal arbeitet Impfung läuft über Arbeitgeber – Besondere Hinweise In Kürze wird auch eine Online-Anmeldung möglich sein voraussichtlich ab Februar 2021 Hausärzte über den Hausarzt In Kürze wird auch eine Online-Anmeldung möglich sein Einrichtungen, in voraussichtlich denen Personal ab Februar 2021 arbeitet Impfung läuft über Arbeitgeber voraussichtlich ab Februar 2021 Hausärzte über den Hausarzt In Kürze wird auch eine Online-Anmeldung möglich sein voraussichtlich Hausärzte impfen in ab Februar 2021 den Einrichtungen voraussichtlich ab März/April 2021 Impfung läuft über Geschäftsleitungen und Hausärzte Online (weiteres Infos folgen) oder über den Hausarzt – – – In Kürze wird eine Online- Anmeldung möglich sein Impfaktion läuft 1. Impfung (grösstenteils) abgeschlossen Impfaktion (grösstenteils) abgeschlossen Impfung aktuell noch nicht möglich Zuletzt aktualisiert: 20.1.2021, 09.46 Uhr

DIE GANZE IMPFAKTION DAUERT MEHRERE MONATE Nidwalden setzt wie andere Kantone bei der Administration der Covid-19-Impfung auf die Software-Lösung des Bundes. Dabei können sich impfwillige Personen online für eine Impfung registrieren. Nachdem Tests mit dem Programm erfolgreich verlaufen sind, ist die Aufschaltung des Anmeldesystems für nächste Woche vorgesehen. Sobald die Aufschaltung erfolgt ist, wird der Kanton die Bevölkerung darüber informieren. Auch die breite Bevölkerung ab 16 Jahren wird sich registrieren können. Aufgrund des bisher nur beschränkt verfügbaren Impfstoffes wird es aber erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich sein, einen Impftermin zu vereinbaren. Der Zugang für die einzelnen Zielgruppen wird je nach Verlauf der Impfaktion freigeschaltet und auf geeignete Weise kommuniziert. Details zu den einzelnen Zielgruppen und zur Reihenfolge sind unter www.nw.ch/coronavirus zu finden (siehe Grafik). Klienten von Ärzten, in deren Praxis keine Covid-19-Impfung angeboten wird, können sich bei einem anderen Hausarzt oder zu einem späteren Zeitpunkt bei Apotheken online anmelden. «Die ganze Impfaktion dauert mehrere Monate, entsprechend ist von einem grossen Teil der Bevölkerung weiterhin Geduld gefragt. Oberstes Ziel der Impfung ist der Schutz der vulnerablen Personen und des Gesundheitspersonals, damit schwere Verläufe respektive Todesfälle und damit die Belastung in den Gesundheitseinrichtungen reduziert werden können», hält Michèle Blöchliger fest. Der Vorteil der Online-Lösung liegt auch darin, dass der Impfpass unmittelbar nach der Impfung ausgestellt werden kann. Zudem können registrierte Personen unter www.meineimpfungen.ch kostenlos ein Impfpass-Konto anlegen und haben dadurch den Überblick über bereits vorgenommene Impfungen. Die Covid-19-Impfung ist für die Bevölkerung gratis. «Nebenerscheinungen wie Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Müdigkeit oder Rötungen an der Einstichstelle sind nicht auszuschliessen. Wie bei anderen Impfungen treten diese aber in den allermeisten Fällen in einem geringen Mass auf», erklärt Peter Gürber. Pressebericht BLITZGEDANKEN Schnee ist schön. Mittlerweile ist die weisse Pracht in tiefen Lagen ein seltener Gast. Wenn es dann ungeachtet Klimaerwärmung trotzdem klappt, überfordert das schon bei relativ kleinen Mengen einen gehörigen Anteil der Bevölkerung. Etwas, mit dem man grundsätzlich nicht rechnet, passt nicht in den Tagesablauf, bringt diesen durcheinander und verursacht deshalb Stress. Bei den Kindern verursacht Schnee auch Stress, und zwar dann, wenn wegen der Hausaufgaben nicht mehr genug Zeit übrig bleibt, um diesen zu geniessen. Erfahrungsgemäss hält der Schnee in tiefen Lagen nicht lange und muss deshalb möglichst bis zur letzten Minute ausgekostet werden. Selbst wenn es sich eher um Pflotsch handelt. Solange er bearbeitet werden kann, ist er für die Kinder Schnee und besser als das coolste Spielzeug. So unterschiedlich kann die Wahrnehmung für ein und dasselbe sein. Ich finde es nämlich nicht lustig, wenn ich auf dem Trottoir laufe und mir ein Auto den Matsch von der Strasse auf meine Kleider appliziert. Und so wundern wir uns über die Kinder. Das Erstaunliche daran, wir waren selber einmal Kinder, aber können uns nicht mehr in sie hineinversetzen. Deshalb haben wir auch ein Problem mit dem Hinuntersetzen des Stimmrechtsalters. Weil wir früher selber wie Kinder dachten, da wir ja selber mal welche waren und uns dann im Erwachsenenalter andere Sichtweisen zugelegt haben, gehen wir automatisch davon aus, dass es falsch war so zu denken. Ansonsten hätte es ja keinen Grund gegeben, sich eine neue Denkweise zuzulegen. Ergo sind wir gegen eine Senkung des Stimmrechtsalters, weil wir einmal Kinder gewesen sind. Die angeführten Begründungen, weshalb es unserer Gesellschaft nicht guttun würde, könnten schon Kinder über ein Stimmrecht mitentscheiden, sind nichts anderes als jämmerliche Versuche, seine eigene Kindheit auszulöschen. Beim nächsten Schnee nehme ich einen Tag frei, baue ein Iglu und versuche mit allen Passanten eine Schneeballschlacht zu beginnen. Rein gehe ich erst wieder, wenn ich nicht mehr weiss, ob ich überhaupt noch Hände habe. Guido Kindheitserinnerungen

Publikationen