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NW Blitz KW24 / 14.06.18

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PR WM-KURIOSUM 1950

PR WM-KURIOSUM 1950 fehlten von den 16 qualifizierten Teams am Ende gleich drei. Die Inder sagten ab, weil sie barfuss spielen wollten und die FIFA dies nicht zuliess. Den Franzosen waren 3'500 Flugkilometer zwischen zwei Spielorten zu viel. Die Türkei hatte schon vorher aus politischen Gründen abgesagt. Für die WM 1954 wurde die Endrunden- Auslosung bereits am 30. November 1953 vorgenommen, obwohl die Qualifikation noch bis 4. April 1954 ging. Das führte dazu, dass Spanien in der Qualifikation von der Türkei geschlagen wurde und nicht an die WM ging. 1966 in England nahm erstmals Nordkorea an der WM-Endrunde teil. England pflegte keine Diplomatie mit Nordkorea und wollte deren Hymne nicht abspielen. Die FIFA entschied dann, dass während des Turniers keine Nationalhymnen abgespielt werden. Die Ausnahme bildete einzig das Finalspiel zwischen England und Deutschland. Während der gleichen WM sorgte die Schweizer Nationalmannschaft für grossen Wirbel. Am Vorabend des Spieles gegen Deutschland liessen sich Köbi Kuhn, Werner Leimgruber und Leo Eichmann zu einem nächtlichen Ausflug hinreissen. Sie stiegen zu zwei Damen ins Auto und kamen erst eine Stunde nach dem «Zapfenstreich», um 22.30 Uhr, zurück. Die drei Spieler wurden vom Nationaltrainer Dr. Alfredo Foni und der Delegationsleitung für das erste WM-Spiel am anderen Tag intern suspendiert. 2006 sorgten die Schweizer bei der WM für zwei Rekorde. Als erstes Team der WM-Geschichte ist sie aus einem Turnier ausgeschieden, ohne ein Gegentor aus dem Spiel heraus kassiert zu haben. Pascal Zuberbühler ging somit als erfolgreichster WM-Goalie aller Zeiten in die Geschichte ein. Gleichzeitig schrieb sich die Schweiz aber auch als jenes Team in die WM-Bücher ein, das bei einem Penaltyschiessen keinen einzigen Treffer zustande brachte. An der WM 2014 biss der uruguayanische Spieler Luis Suàrez im Spiel gegen Italien seinem Gegenspieler Giorgio Chiellini bei einem Zweikampf in die Schulter. Die FIFA verhängte dann eine Sperre von neun Pflichtspielen und ein Fussballverbot für vier Monate. Franz Hess Satire BLITZGEDANKEN Neben Latein geht es auch dem Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht am Nidwaldner Kollegi an den Kragen. Nostalgiker und Liebhaber von Latein regt das natürlich furchtbar auf. Denn Latein ist nicht nur eine tote Sprache. Sie steht für den Aufstieg und Niedergang einer ganzen Zivilisation. Mit ihr wurden 2000 Jahre Geistes- und Naturwissenschaft beschrieben und zum Leben erweckt. Latein ist quasi der Grundstein unserer heutigen Zivilisation. Mit der Streichung töten wir einen Teil unserer Geschichte. Wir führen Latein ad absurdum. Wer Latein lernen musste, kann ein Lied davon singen, wie mühselig und quälend nur schon die trivialsten Fortschritte im Lernerfolg dieser hochkomplexen Sprache sind und waren. Wir vergessen jedoch, wie viel Latein in unserer Sprache steckt. Begriffe wie Tabula rasa, ergo, Ego, in flagranti und so weiter sind selbst bei mir, der in der Lehre nur Pflanzen und Insektennamen in Latein auswendig lernen musste, im Wortschatz allgegenwertig. Von den hunderten Pflanzennamen ist mir zwar einzig Helianthus annuus in Erinnerung geblieben, trotzdem hat es mir damals eingeleuchtet, weshalb alle wissenschaftlichen Bezeichnungen unserer Flora und Fauna in Latein daherkommen. Es ist sozusagen der neutrale Pol zur vielsprachigen Welt. Latein kann nicht für politische oder andere Ränkespielchen missbraucht werden, weil es niemanden mehr personifiziert, ausser die Kirche vielleicht ein bisschen. Aber ausser dem «Habemus papam» geht bei ihr dahingehend auch nicht mehr viel. Ob die Aufhebung schlussendlich als «Errare humanum est» bezeichnet wird oder ob es sinnvoll war, mal «Tabula rasa» zu machen, wird sich noch zeigen, oder auch nicht. Auf jeden Fall macht es Sinn mit Wirtschaft und Recht aufzuhören. Es gibt schon genug Juristen und Wirtschaftsführer auf dieser Welt. Was wir brauchen sind «Hannibal ad portas», Menschen die Konventionen und festgefahrene Meinungen ausser Acht lassen und auch mal etwas Verrücktes probieren. Das wäre das Nonplusultra. Lernen wir Latein und werden unserer Bezeichnung gerecht – wir Homo sapiens. Guido Venividivici

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