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NW Blitz KW11 / 15.03.18

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Rückblick TROPHÄEN –

Rückblick TROPHÄEN – JAGDHORNBLÄSER UND INTERESSIERTE KINDERAUGEN Die Patentjäger der Ortsgruppe Dallenwil organisierten am vergangenen Wochenende die Trophäenschau. Sie machten Werbung in eigener Sache und zogen vor allem die Schüler der Schule Dallenwil in den Bann. Ohne Zweifel gehört die Trophäenschau zum Höhepunkt im Vereinsjahr der Patentjäger Nidwalden. Mit viel Liebe zum Detail, wie der Präsident des Patentjägervereins Nidwalden, Werner Zumbühl, feststellte, hatten die Dallenwiler Jägerinnen und Jäger 134 Trophäen von der Jagd im vergangenen Jahr ausgestellt. Schon am Freitagmorgen herrschte in der Mehrzweckanlage Steini ein emsiges Treiben. Nicht ohne Grund, die beiden Wildhüter Werner Durrer und Hubert Käslin gaben ihr fundiertes Wissen an die Schüler sämtlicher Primarklassen von Dallenwil weiter. «Wir stellten fest, dass die Kinder sich sehr für die Jagd interessieren und nutzten diese Möglichkeit, eine Unterrichtsstunde bei der Trophäenschau anzubieten», äusserte sich Werner Zumbühl. TIERE ZUM ANFASSEN Im Fokus standen vor allem die Wildtiere wie Hirsche, Steinböcke, Gemsen oder Rehe. Dazu kamen die Waldtiere, wie sie im Waldmobil – von Naturiamo zur Verfügung gestellt – zu sehen waren. Die beiden Wildhüter verstanden es geschickt, die Kinder aktiv am Unterricht teilnehmen zu lassen. Sie durften von ihren Erlebnissen mit Wildoder Waldtieren erzählen und die präparierten Tiere auch anfassen, um die Eigenheiten und Unterschiede der Felle nicht nur zu sehen, sondern auch zu spüren. Die Schülerinnen und Schüler konnten erfahren, was die Jäger alles erlernen und wissen müssen, bis sie auf der Jagd Tiere erlegen dürfen und die Trophäen fein säuberlich präsentieren können wie auf der Bühne in der Mehrzweckanlage. Nach klar definierten Richtlinien, dazu gehörten die Länge, die Stärke, die Höhe oder die Ausladung der Horne, wurden die Trophäen von der Wildhut und vom Vorstand des Patentjägervereins prämiert. Mit Freude und Stolz zeigte Reto Fluri die selbst präparierte Trophäe seines Hirsches, den er auf dem «Chalcherli» erlegte. «Die Jagd ist das eine, hegen und pflegen ist das andere. Auch die Geselligkeit und Kameradschaft gehörten zu meinem Lieblingshobby», meinte Reto Fluri. Während der 2-tägigen Trophäenschau zeigten die Nidwaldner Jäger am Freitagabend die Filme «Kurt und der Sessellift» und «Zauber der Bergjagd» dem Publikum. DIE PROBLEME DER REGULIE- RUNG Jagdhornklänge der Jagdhornbläsergruppe Auerhahn Luzern eröffneten am Samstagabend die Generalversammlung des Patentjägervereins Nidwalden. Vorgängig berichtete Dr. Sven Wirthner, Wildtierbiologe und Bereichsleiter Oberwallis, über das Rotwildmanagement im Kanton Wallis. Weil der Bestand seit 1968 von rund 800 Hirschen auf über 5500 Hirsche im Jahre 2016 zunahm, mussten verschiedene Massnahmen für die Regulierung unternommen werden. Während der intensiven, 12-tägigen Jagdzeit erlegen 2600 Jäger rund 2000 Hirsche. Die Abschussplanung erfolgt jeweils im Frühling nach den Bestandsaufnahmen. Nach Dringlichkeit werden in den Jagdregionen Teilöffnungen angeordnet, die aber nur mit regelmässigem Wechsel Erfolg haben, weil die Tiere in ihrem gewohnten Revier in Sicherheit sind. «Die Regulierungen sind ein Dauerthema. Nur in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten kann versucht werden, optimale Lösungen zu finden», so Wirthner. Unbekannt ist der Einfluss der Grossraubtiere wie Wölfe. KARIN KAYSERS ANLIEGEN Die Nidwaldner Justizdirektorin Karin Kayser-Frutschi schloss sich dem Votum von Sven Wirthner gleich an. Sie forderte die Nidwaldner Jäger auf, an einer gemeinsamen Diskussion am 16. April teilzunehmen. Die Ideen und Vorschläge sollen bei der Arbeitsgruppe für das Thema «Regulierung der Rotwildbestände» in Nidwalden einfliessen. Als OK-Präsidentin für den 100. Geburtstag im Jahre 2019 lüftete sie das Geheimnis von verschiedenen geplanten Aktivitäten. Dazu gehört das Freilichttheater «Die eine wilde Jagd». Ein Grossteil der Kosten von rund Fr. 25`000,00 für das Jubiläum werden Sponsoren berappen. Einstimmig bewilligte die Versammlung, einen Beitrag von Fr. 5`000,00 zu leisten. Karin Kayser bedankte sich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit aller Beteiligten. Franz Niederberger Werner Durrer, Werner Zumbühl, Hubert Käslin, von links Wildhüter Hubert Käslin erklärt die Trophäen Wildhüter Werner Durrer zeigt Tierfelle

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