Aufrufe
vor 3 Wochen

NW Blitz KW06 / 11.02.21

  • Text
  • Vereinbarung
  • Zeit
  • Nidwaldner
  • Stellen
  • Februar
  • Nidwalden
  • Buochs
  • Stans
  • Fasnacht
  • Telefon
Gratis- Anzeiger; wöchentlich in alle Haushalte von Nidwalden

CHRIESIZUNFT CHERSITE

CHRIESIZUNFT CHERSITE «Bei der Chriesizunft Chersite* ist keine Katerstimmung festzustellen und wir leiden auch nicht unter Depressionen. Es ist, wie es ist und wir können damit gut umgehen. Seit der letzten Fasnacht 2020 haben wir alle Anlässe absagen müssen. Wir befinden uns in einem ‘fasnächtlichen Sabatical‘. Wir planen auch keine alternativen Anlässe. Denn: Abgesagt ist abgesagt.» Fasnächtler sind für ihre optimistische Lebenseinstellung bekannt. Was könnt ihr der aktuellen Situation Positives abgewinnen? «Irgendwie geniessen die meisten auch die aufgezwungene Ruhe. Es ist auch schön, morgens aufzustehen und ohne Konsultation der Agenda zu wissen, dass man am Abend keine Termine hat. Wir geniessen mehr Freizeit, mehr Zeit zuhause, mehr Zeit für anderes... Pläne für 2022 haben wir noch nicht. Wir warten, bis die Einschränkungen nicht mehr notwendig sind und beurteilen die Situation dann neu. Wir freuen uns einfach darauf, dass wir mit unserem Chriesimobil wieder an die Fasnacht fahren können – wann immer das auch sein wird!» Danke, Oberchriesi Peter Christen! *Der Zunftname greift das Wort Kirsche auf, dessen lateinische Bedeutung den ursprünglichen Dorfnamen von Kehrsiten, Kirsirium, beeinflusst hat. Er verweist auf das milde Klima und die damit verbundenen idealen Voraussetzungen für Kirschbaumkulturen. Das Chriesipaar 2019/2020 Marianne und Walter thronten im Chriesimobil GROSSGRINDEN SEELISBERG Corona-Krise, Kontaktverbot, Veranstaltungsstopp… Keine einfache Zeit für Fasnächtler. Wie ist die allgemeine Stimmung bei euch? «Schade, dass die Fasnacht nicht stattfinden kann, aber die Gesundheit geht natürlich vor.» Letztes Jahr hofften wir auf 2021, jetzt auf 2022… Habt ihr bereits Pläne für die nächste Fasnacht? «Alles nachholen, was abgesagt wurde, vor allem den Fasnachtsumzug über Zunftmeisterpaar Roli & Daniela Aschwanden und natürlich die Dorffasnacht.» Habt ihr einen Tipp, wie Fasnächtler auch in Corona-Zeiten glücklich werden bzw. wie man sich die Fasnacht ein bisschen nach Hause holen kann? «Jede und jeder kann zum Beispiel die Wohnung oder den Garten entsprechend dekorieren. Auch Fasnachtskleidung ist nicht verboten! » Danke, Präsident Alex Aschwanden! Was bedeutet die aktuelle Lage für euer Vereinsleben und für eure geplanten Anlässe konkret? «Absage, Absage, Absage… Alles verschoben auf nächstes Jahr. Unser Zunftmeister bleibt für drei Jahre.» Andere Zeiten, andere Ideen… Plant ihr eine coronakonforme Fasnacht oder auch Fasnacht light? «Ursprünglich hatten wir einen Apéro im Tannenwald geplant, der aber aufgrund der verschärften Massnahmen nicht durchgeführt werden kann. Dafür riefen wir die Bevölkerung auf, das Dorf mit «Maskeraden» zu dekorieren.» Fasnächtler sind für ihr optimistische Lebenseinstellung bekannt. Was könnt ihr der aktuellen Situation Positives abgewinnen? «Die Leute werden nächstes Jahr voll bereit sein und sich freuen!» Vieles fällt aus. Das setzt wiederum Kapazitäten frei. Wie nutzt ihr die Zeit des Lockdowns? «Zeit für Familie – und Nachwuchs!»

Fasnacht 2021 FROHSINNGESELLSCHAFT STANS «Die allgemeine Stimmung bei uns ist gut; wir bedauern es natürlich sehr, dass die diesjährige Fasnacht nicht wie gewohnt stattfinden kann. Wir nehmen die Situation, wie sie ist und machen das Beste draus. Auch wenn keine Anlässe stattfinden, probieren wir mit kleinen Sachen und Unternehmungen die Fasnacht etwas näher zu bringen. Dieses Jahr wird ein ausserordentliches Solidaritätsjahr: Wir spannen eng mit allen Guuggen und Zünften im Kanton zusammen und erarbeiten verschiedene Sozialprojekte, um natürlich auch den Frohsinn noch näher ans Volk zu bringen. Am 30. Januar haben wir zum Beispiel eine Fasnachtstanne auf den Stanser Dorfplatz aufgestellt. Diese wird von allen Guuggen, Zünften und Gesellschafften dekoriert, als Symbol der Zusammengehörigkeit. Diese wird bis Güdisdienstag über Stans thronen. Des Weiteren planen wir Kurzbesuche in Altersheimen, wo unser Frohsinnpaar Erich I. und Conny Helfenstein ihre Schoggi-Plaketten verteilen werden und damit beste Grüsse übermitteln möchten. Neu entstanden ist auch eine Solidaritätsplakette mit allen Nidwaldner Zünften und Gesellschaften, deren Verkaufserlös an Familien im Kanton in Not geht. Diesem Projekt hat sich auch Christen Beck mit einer Schoggi-Plakette angeschlossen. Normalerweise besteht für die Fasnacht eine Art Drehbuch, nach dem der Vorstand arbeitet. Dazu kommen jedes Jahr die individuellen Wünsche vom Frohsinnpaar. Das wird alles vereint und man erlebt eine farbenprächtige und unvergessliche Fasnacht. Dieses Jahr haben wir mehr Zeit, um Sozialprojekte zu entwickeln und auch die Zusammenarbeit mit allen Guuggen und Zünften deutlich mehr zu vertiefen. Weiterhin nutzen wir die freigewordenen Kapazitäten, um das Vereinsleben mal von anderen Seiten anzuschauen, zu ändern und zu überarbeiten oder zu optimieren. Wie auch im letzten Jahr haben wir nie die Hoffnung aufgegeben. Wir sind positiv gestimmt, dass wir im nächsten Jahr wieder zur Normalität finden werden und die Fasnacht 2022 im vollen Genuss für alle feiern können. Wie man sich ein bisschen Fasnacht nach Hause holen kann? Wir telefonieren oder chatten sehr viel, schwelgen in Erinnerungen, geniessen die gemeinsame Vorfreude auf 2022 und Konfetti, Luftschlangen und Orangen können wir ja trotzdem organisieren und dieses Jahr damit anstatt das Restaurant das eigene Heim dekorieren.» Danke, Präsident Sören Schwitzky! Der Kinderumzug der Frohsinngesellschaft Stans ist bei Gross und Klein beliebt GUUGGÄ HÜDÄ HÄDÄ KEHRSITEN «Die allgemeine Stimmung bei uns ist im Grossen und Ganzen gut. Im Moment ist es aber sehr schwierig einzuschätzen, da wir nicht mit allen regelmässigen Kontakt haben und der Austausch im Allgemeinen sehr schwierig ist. Der soziale Kontakt fehlt uns aber allen sehr und wir freuen uns, hoffentlich schon bald wieder unser Hobby ausleben zu können. Das aktuelle Vereinsleben ist im Moment eingefroren. Wir können nicht proben und auch keine internen Anlässe veranstalten. Die geplanten Anlässe haben wir bis auf Weiteres verschoben. Wir hatten das grosse Glück, dass wir unser 25-jähriges Jubiläum im Januar 2020 noch durchführen konnten. Am Fasnachtsfreitag werden wir uns alle online per Teams treffen und so auf die Fasnacht anstossen. So haben wir uns alle wieder einmal gesehen und können über die vergangene Fasnacht reden, von den guten alten Zeiten schwärmen und auch einen Blick in die Zukunft werfen. Denn die nächste Fasnacht wird bestimmt kommen! Ein physisches Treffen über fünf Personen ist nicht erlaubt und im Moment auch nicht geplant. Darum auch keine «Fasnacht light». Leider gibt es aus Vereinssicht nicht viel Positives abzugewinnen. Das Nicht-stattfinden der Fasnacht schmerzt jeden Fasnächtler im Herzen. Was aber sicherlich positiv ist, ist die Solidarität, die man von allen Seiten spürt und auch sehr gerne gibt. Solche Situationen schweissen zusammen. Positiv wird es sich sicherlich auch für die Leber und das Portemonnaie auswirken! Wir hatten nun sicherlich alle genug Zeit, um die nächste Fasnacht zu planen. Die ganze Energie sparen wir nun auf die nächste Fasnacht auf und lassen es dann so richtig krachen! Unser Tipp für die kommende Fasnachtswoche: Guggenmusik hören, Konfetti in der ganzen Wohnung verteilen und versuchen, in Gedanken den Dorfplatz zu sich nach Hause zu holen. Oder sich einfach auf die nächste Fasnacht freuen, welche bestimmt kommen wird!!! Vorfreude ist die schönste Freude!» Danke, Präsident Charlie Hummel! Die Guuggä Hüdä Hädä an der letztjährigen Stanser Fasnacht

Publikationen